Reto Kamer

Personalblatt

*5. März 1975 in Uznach SG
Wohnhaft in Benken SG
 
 
Lorbeeren

Kaum kam Kamer, kam er pianös auf den Punkt: Nichts da von bravem Musikstündeler-Dasein, sondern nach halbem Primarschul-Parcours gleich die volle Ländlerklavier-Pulle beim Valotti-Spezi Claudio Gmür. Gerade mal 14 Jährchen auf dem Buckel, landet der Frischfisch im siedenden Dampfbad der Kapelle Dünner-Nauer, allwo er auch erstmals mit Herrn Flückiger (jaja, der Bub sagt „Sie“ zum Volljährigen!) dem Tonleiterli-Spiel frönt. Als sich 1993 der Blasius Fritz dünn macht (freiwillige Frühpension), wird mit dem Neuzuzüger Hubersepp die Verteidigung des wahrhaft vaterländischen Ländlerwesens beschworen und unter der Etikette Trio Markus Flückiger gewissermassen die Ouvertüre zur Hujässler-Ära intoniert. Ungeklärt bleibt die mutmassliche Drahtzieher-Rolle des Maul- und Schnupfdosen-Trommlers Anton Bruhin im Umfeld dieser Personal-Konsolidierung.
 
 
Kreuzweg
  • Frühe Örgeli-Orgien im Zweikampf mit Bruder Marius (z.T. unter Anfeuerung durch das blutrünstige Lokalpublikum)
  • Pianistischer Taglöhner oder Saisonnier bei diversen Folklore-Acts wie Hegner - Ott (salü Hubersepp!), Sibylle Marti - Mario Nussbaumer, Martin Kessler - Felix Weber, Anton Bruhin usw.
  • Hauptberufliche Umschulung zum Informatiker auf Druck der HujGroup (Human Resources Department) zwecks Übernahme der Abteilung Web & Merchandising
  • Ausufernde BsB-Touren („Beiz statt Bass“) unter dem fadenscheinigen Vorwand, bei Destillateur Huber den Lehrgang „Die Mystik des grunzenden Holzgrosis“ zu belegen
 
 
Spielfelder
  • Huj- und Ramp-Ass für Klangbereich Black&White
  • Showband Ghörsch
  • Leiter Weiterbildungskurs „Verkehrssignalisation für Politessen und Sekuritassen“
  • Web-Stübeler bei der Firma HujGroup